Liebfrauen

 Pfarreiprojekt Diözese Gorakhpur Indien  

Advents- und Weihnachtsbrief von +Thomas Thuruthimattam CST
Bischof von Gorakhpur


Bischof Thomas

Lieber Mitbruder Josef Karber,
liebe Schwestern und Brüder der Liebfrauen-Gemeinde,
liebe Freunde der Diözese Gorakhpur

Mit grosser Freude und Dankbarkeit grüsse ich Sie aus Gorakhpur, Indien. Wir sind sehr froh und dem lieben Gott sehr dankbar für seine Fügung, die damals unser Bistum mit der Liebfrauen-Gemeinde zusammengeführt hat. Seither dürfen wir ununterbrochen auf Ihre Unterstützung unserer missionarischen und humanitären Aufgaben zählen.
In den vergangenen 12 Jahren habe ich Ihre grossherzige Hilfe empfangen und Sie haben die Sache unserer Mission mit viel Liebe und Interesse begleitet. Alle Projekte, die Sie gefördert haben, tragen Früchte in Hülle und Fülle.
Das Frauen-Gymnasium (Women’s College), Ihr erstes Projekt, ist gut gewachsen und hat nun über 1300 Studentinnen in verschiedenen Fächern. Es ist erfreulich, dass wir dieses Jahr den Master-Kurs für Englische Literatur beginnen konnten. Das College geniesst in Gorakhpur und Umgebung einen ausgezeichneten Ruf.
Das Fatima Spital war vor 10 Jahren wenig bekannt und ohne ausreichende Einrichtungen. Mit Ihrer Unterstützung konnten wir dieses Spital zu einem der besten Krankenhäuser in der ganzen Diözese  ausbauen.
Ihr Beitrag durch den «Verein Freunde der Diözese Gorakhpur» ist unvergesslich.

Sie haben uns geholfen:

• Beim Bau und der Einrichtung der Schule für KrankenpflegeBis jetzt konnten wir 244 gut ausgebildete Pflegefachfrauen diplomieren.

• Bei der Erweiterung der Zahl der Spitalzimmer und Räumlichkeiten. Dadurch konnte damals die Aufnahmekapazität von 100 auf 150 erhöht werden. Heute besitzt das Hospital 200 Betten.

• Bei der Einrichtung der Untersuchungsräume für die Tagesklinik, wo 12 Ärzte täglich bis zu 500 ambulante Patienten behandeln.

• Beim Bau des Pathologischen Laboratoriums. Damit können wir jährlich für über 30‘000 Patienten Analysen durchführen.

• Bei der Einrichtung der Physiotherapie-Abteilung. Alleine in den letzten 10 Monaten wurden 3‘337 Patienten behandelt.

• Beim Kauf der zusätzlichen Dialyse-Betten und Geräte, die uns ermöglichen, jedes Jahr über 3‘500 Patienten zu behandeln.

• Bei der Anschaffung des Herzkatheter-Labors im Fatima-Herz-Zentrum, das für viele herzkranke Menschen lebensrettend ist. In den 17 Monaten seit der Inbetriebnahme wurden bereits mehr als 200 Patienten behandelt. Wir dürfen uns glücklich nennen, dass wir einen vollamtlichen Herzspezialisten gefunden haben, der nebst den täglichen Sprechstunden und Eingriffen mit seinem Team auch Aufklärungsprogramme in abgelegenen Dörfern durchführt.

• Bei der Notfall-Aufnahmestation, die wir im November 2014 im Beisein von Brigitte Schnellmann und Aline Wolf einweihen durften. Sie hat sehr starken Zulauf von Patienten in Not. Dort haben wir 24-Stunden-Bereitschaftsdienst. Durchschnittlich können wir jedes Jahr über 10‘000 Notfallpatienten aufnehmen.

• Beim Projekt der Abwasser-Reinigungs- und Wiederaufbereitungs-Anlage für das Hospital und die Schule für Krankenpflege, die wir bis März 2019 fertig stellen müssen. Dafür sind wir noch sehr auf Ihre Hilfe angewiesen.

• Beim Bau des Heimes für Strassenkinder SNEHALAYA, den Sie vollständig finanziert haben. Das Haus beherbergt zur Zeit 52 Kinder. Trotz der vielen bürokratischen staatlichen Schwierigkeiten, sind wir froh, dass es uns gelingt, das liebende und barmherzige Gesicht unseres Gottes dabei bezeugen zu dürfen. Jedes Kind hat eine traurige Geschichte hinter sich. Wir versuchen, nebst der Versorgung mit dem zum Leben Notwendigen, sie für die Zukunft zu motivieren und fit zu machen, ihnen mit Liebe und geistiger Zuwendung zu begegnen und ihnen ihre Menschenwürde zurückzugeben. Ihr Lächeln und ihre Fortschritte sind unsere Freude!

• Das Hospiz für die alten, kranken und obdachlosen Menschen KARULANAYA ist das neueste Projekt, das wir gerade angefangen haben. Das Grundstück und die Baustelle ist schon bereit. Das Fundament wurde gelegt. Um den Bauplan durch die Behörden genehmigt zu bekommen, gab es manche Schwierigkeit und Verzögerung. Aber wir sind zuversichtlich, dass bis November 2019 das Haus fertig gebaut ist. Wir hoffen darauf und beten dafür, dass die Liebfrauen-Gemeinde und der «Verein Freunde der Diözese Gorakhpur» uns dabei finanziell unterstützen werden. Jede auch noch so kleine Hilfe ist für uns wertvoll. Wir sind Ihnen sehr dankbar für die liebevolle Begleitung in unseren Bemühungen, um die Frohe Botschaft zu verkünden. Ein herzliches Vergelt’s Gott!
Wir beten für Sie und Ihre Anliegen. Bleiben Sie gesund!

Wir haben erfahren, dass Sie im Advent das «Jahr der Glaubensvertiefung» beginnen. Das Leitmotiv «Ihr seid das Licht der Welt» ist sehr bedeutungsvoll, wenn Sie Ihre solidarische Verbundenheit mit unserer Mission in Gorakhpur bewerten. Die Liebfrauen-Gemeinde wirkt wie Licht und Hoffnung für die Menschen in Not in Gorakhpur: für die Waisenkinder, für die Kranken, für die Hilflosen und Obdachlosen. Es ist doch ein wunderbares Glaubenszeugnis Ihres christlichen Glaubens. Je mehr wir Christus als das Licht der Welt erkennen, desto fähiger werden wir, selber dieses Licht zu werden und anderen zu schenken.

Mit den aufrichtigen Segenswünschen für eine gute und gnadenvolle Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest grüsse ich Sie herzlich

+Thomas Thuruthimattam CST
   Bischof von Gorakhpur


Verein «Freunde der Diözese Gorakhpur, UP/Indien»
• Fact Sheet - Wer sind wir und was bezwecken wir •

 

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